Rating als Erfolgsfaktor

Wie lassen sich die Finanzkraft und Bonität eines Kreditnehmers einschätzen? Vor allem bei einem Unternehmen, das mit dem Kredit eine Neuinvestition finanziert?

Die bekannte Antwort lautet: Rating, das ist die Einstufung der Bonität in eine Benotungsskala.

Ein Rating kann grundsätzlich auf zwei Arten erfolgen:

Extern durch eine Ratingagentur oder intern durch das jeweilige Kreditinstitut.
Ob ein Unternehmer ein externes Rating als Selbsteinschätzung und Qualitätsmerkmal für notwendig hält, ist Ansichtssache.

Banken und Sparkassen legen die Berechnungskriterien ihrer internen Rating-Verfahren selbst fest – meist institutsgruppenspezifisch.

Eine Genossenschaftsbank kommt also zu anderen Ergebnissen als eine Sparkasse oder Privatbank.
Der inhaltliche „Kern“ ist jedoch meist gleich.

Zukünftig soll die durch ein Rating festgestellte Bonitätseinstufung eines Kreditnehmers das wesentliche Kriterium sein, das die Höhe des dafür vorzuhaltenden Eigenkapitals Ihres Kreditinstituts bestimmt.

Das Ergebnis des Ratings hat somit direkten Einfluss auf die Geschäftsverbindung zwischen Kreditinstitutes und Kunde, insbesondere auf die Finanzierungskonditionen.

Bonität wird wichtiger Funktionen des Ratings